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Events

Saisonstart Party mit Live Musik

27.05.2012

Starten Sie mit uns in die neue Sommersaison 2012!

Mit Live Musik des Duo Bergkristall!!

Tag des offenen Tales

02.06.2012 - 03.06.2012

findet wieder der Tag des offenen Tales statt, das heißt, jeder Gast kann die Gerlosstein Seilbahn kostenlos nützen!!

mehr Infos

Linedance Party am Berg

03.06.2012

Musik hält in Schwung, ganz besonders Linedance. Schauen Sie zu oder machen Sie mit, wenn unsere Zillertaler Linedancer das Parkett zum schwingen bringen! Info´s hierzu bekommen Sie bei den Zillertaler Linedancern persönlich oder auf Ihrer Homepage.

Mit LIVE Musik Die ROAD CHICKS !!!!!

Unsere kleine Geschichte ...

 Anfang der 20iger Jahre kamen die ersten Touristen ins Zillertal.
Der Fremdenverkehr kam langsam ins rollen. Max Binder, der Gründer unseres Familiebetriebes verfolgte schon damals ein Ideal. Ein Projekt bei dem die ganze Familie zusammen arbeitet, so wie es auch heute noch ist. Er erwarb ein Grundstück und 1925 begann der Bau der ersten „Gerlosstein Hütte“.
Die Errichtung einer Hütte in dieser Zeit war sehr aufwendig. Das Holz wurde im Wald von Hand gesägt und zurecht gehackt. Das Baumaterial musste aus dem Wald auf den Schultern zum Bauplatz getragen werden.
Einrichtungsgegenstände und Dinge des täglichen Bedarfs wurden von Max und seine Kinder: Gerlinde, Erich, Ewald, Helmut, Irmgard, Trudi und Wilfried herauf getragen. Der Herd zum Beispiel wurde auf zwei Hölzern in mühevoller Arbeit, von vier Männern herauf gezogen. Einige Zeit später konnte sich unser Uropa „Saumtiere“ = Tragetiere, zu meist Mulli´s (Züchtungen aus Esel und Pferd, sehr stark und ausdauernd), leisten. Es kam vor, dass eines dieser Tiere abstürzte, es musste dann geborgen und neu bepackt werden, sofern es nicht verletzt war.
Die Schotterstraße auf der man heute mit dem Auto (mautpflichtig) herauf fahren kann, war damals nur ein Pfad. Der erste offizielle Wanderweg wurde durch die Initiative des „Österreichischen Touristenklubs“ ermöglicht.
In den folgenden Sommern kamen im mehr Gäste und auch Einheimische, um eine „Höhenluftkur“, eine Wanderung, oder einfach um die wunderschöne Aussicht ins Zillertal zu genießen. 
Da Anfangs die Wasserfassung noch zu teuer war, wurde einfach im Winter Schnee geschmolzen, und im Sommer holte man das Wasser von der Quelle. Dies war eine Zeit und Kraft raubende Aufgabe, die meist von den Kindern verrichtet wurde. Jahre später errichtete unser Uropa eine Holzleitung von der Quelle zur Hütte. Aus genau dieser Quelle beziehen wir heute noch unser Wasser.
Im selben Jahr fand auch das erste Schirennen hier im Gebiet Gerlosstein statt. Mit ca. 20-30 Teilnehmern. Später wurde das Gebiet auch für Fis-Veranstaltungen entdeckt, mit bis zu 150 „Rennfahrern“.
Aufgrund der gut laufenden Geschäfte konnte 1928 wieder etwas dazu gebaut werden. Zu Anfang gab es 5 Betten, die dann auf 15 – 30, und später auf 50 erweitert wurden. Wenn es nötig war, d.h. wenn mehr Gäste Unterkunft suchten als Platz war in der Schutzhütte, konnte auch die Stube mit Matratzen ausgelegt werden. 
Die Weltwirtschaftskrise 1932/33, machte sich auch im Zillertal bemerkbar, die Leute hatten kaum Geld. Die Konsumationen gingen zurück, bis es nur mehr für ein Glas Milch zu zweit, und kaum für was zu Essen reichte.
 

Im Mai 1933 führte Hitler die Tausendmarksperre ein und der Fremdenverkehr ging stark zurück.
Die Familie zu ernähren war sehr schwer für Maria Binder, geb. Pumpernick, Frau von Max Binder, da die Männer im Krieg waren und erst in den 50igern teils verwundet heimkehrten. 

Erst Ende der 50iger ging es wieder bergauf, eine Seilbahn sollte gebaut werden. 1960 erweiterte Wilfried und Herma Binder, im Zuge des Seilbahnbau unsere Hütte. Der Gasthof war für die damalige Zeit sehr komfortabel eingerichtet. Wo gab es schon Badewanne und WC im Zimmer, auf fast 1700 m? Heute ist dieser „Luxus“ Standard, und Duschen oder WC´s auf der Etage kaum noch vorstellbar.
Der Seilbahnbau wurde 1960 beendet. Das war die Attraktion im Zillertal. Es folgten im Umkreis einige Seilbahn- und Liftbauten. Auch bei uns blieb die Zeit nicht stehen und der Schlepplift zum Arbiskogel, wurde schon bald durch einen Sessellift ersetzt. 1967 entstand das Liftstüberl Arbiskogel. 1992 erfolgte die Übernahme der 3. Generation Rupert und Gerda Binder. 10 Jahre später haben wir den Gasthof zum Hotel gemacht. Das Liftstüberl Arbiskogel, sowie die urigsten Räume unseres Hotels, sind im Originalzustand, mit großen Aufwand, erhalten geblieben.
Heutzutage ist es schon umständlich, wenn man mit dem Auto ins Tal fahren muss um einzukaufen. Nicht vorzustellen, dass damals alles auf dem Rücken von Männern, Tragetieren und auch älteren Kindern nach oben gebracht werden musste.

Dies ist nur ein kleiner Einblick in vergangen Zeiten!

Alle Daten stammen aus der Chronik der Familie Binder aufgeschrieben von Gerlinde Kriller, geb. Binder. 

Zusammengefasst wurde diese Chronik von der 4. Generation der Familie Binder.